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Fototour auf die Vormauer

Aktualisiert: 28. Okt. 2022

Freitag bis Samstag 26.- 27.08.2022


Der Aufstieg erfolgte von Aschau, oberhalb von Sankt Wolfgang, über Au/Boxau auf einem Güter- bzw. Forstweg. Wobei das letzte Stück auf einem gut beschilderten Wanderweg zur weitläufigen Vormaueralm führt, auf der man nach etwa 2 Stunden (ab St. Wolfgang) ankommt.



Auf der wunderschönen Lichtung angekommen, eröffnet sich ein traumhaften Blick zum Schafberg. Lässt man den Blick über die Baumwipfel hinweg nach rechts schweifen blickt man zum flächenmäßig größten See Österreichs, dem Attersee.

Von der Vormaueralm geht man dann über einen weite, baumfreien Hang den gut sichtbaren, eingetretenen Pfaden entlang zum Vormauerstein. Dort wird dann durchaus etwas Trittsicherheit von einem verlangt.

Das letzte Stück zum Gipfelkreuz beinhaltet die ein oder andere Kraxeleinlage.

Für mich, gut bepackt mit meiner nicht unbedingt leichten Fotoausrüstung, war dies allerdings trotzdem eine leichte Übung.

Der Ausblick am Gipfelkreuz gibt fast den ganzen Wolfgangsee frei, wobei einen Sankt Wolfgang quasi zu Füßen liegt.

Vom Vormauerstein aus hätte man die beiden großen Seen, Attersee und Wolfgangsee mehr oder weniger in einem Rundumblick auf einmal im Visier.... würde man hinten auch noch Augen haben ;-)

Neben den Fotos auf dem Vormauerstein hatte ich ausreichen Gelegenheit die Alm in ihrer ganzen Schönheit zu genießen und zu bebildern und für einen der Almbesitzer dessen wunderschöne Almhütte fotografisch festzuhalten.


Dabei bot sich auch die Möglichkeit der Übernachtung, die ich natürlich gerne nutzte.

Geht man auf der Alm bis zu einer Anhöhe über der tiefergelegenen der sechs dort befindlichen Almhütten, erblickt man eine weitere, abgelegenere Hütte. Dort richtet man seinen Blick über den im Tal gelegenen Schwarzensee, der von dort aus allerdings nicht zu sehen ist (muss man wissen), zum Scheiblingkogel und Hoheneck und dem wunderschönen Bergpanorama, das sich Richtung Weissenbachtal auftut.


Der geübte Beobachter kann, den Blick auf der Anhöhe etwas weiter rechts gerichtet, auch noch etwas Anderes erkennen... den Siriuskogel über Bad Ischl und einen Teil der darunterliegenden Kaiserstadt.

Nachdem es mehr und mehr zu zog, hatte ich die Gelegenheit auch noch die ein oder andere Wolkenstimmung einzufangen. Gerade in den Bergen, wo man dem Himmel etwas näher ist, sind das oft ganz besondere Momente.




Der eingefleischten Hochleistungstourenwanderer nimmt dies oftmals gar nicht war. Schnell rauf und grad so schnell wieder runter, manchmal sogar im Laufschritt. So wie mich tagsdarauf ein "Bergsportler" bei Abstieg über den "Zwergerlweg" überholte.

Eigentlich schade, wenn man nur auf den Berg rauf sprintet und wieder hinunter und sich für das Schöne kaum oder gar keine Zeit nimmt.

Als Fotograf ist bei mir Zeit freilich auch Geld, klar. Doch geht es mir hier vielmehr um Qualität und nicht um Quantität... und Qualität braucht halt Zeit.


Der Abstieg wie gesagt über den Zwergerlweg, der alles andere als "zwergerlhaft" ist.

Am Einstieg in den Weg Richtung Sankt Wolfgang und der Sommeraualm befindet sich ein Brunnen, der zu einer Erfrischung und dem Befüllen der Wasserflasche einlädt.

Der Weg ist sicher der schwierigere Weg für den Aufstieg, aber auch bergab ist er nicht zu unterschätzen, da man öfter über rutschigen Boden und lockere, ausgeschwemmte Steinpfade geht, die eine gewisse Kondition erfordern, um stets entsprechend Halt zu haben.

Es ist sinnvoll, nicht zu viel Gewicht im Gepäck mitzuführen. Wenn man zum Arbeiten dort unterwegs ist, lässt sich das bisweilen nicht vermeiden. Allerdings habe auch ich in der Regel nur die Mindestausrüstung dabei, die halt für das jeweilige Projekt benötigt wird.

Aktuell wollte ich aber für die Website einige Bilder von mir bei der Arbeit einfangen. Da muss halt vieles doppelt mit, plus 600 mm Tele, plus Drohne, plus...

An der Sommeraualm vorbei geht man den Pfad weiter und quert einige Male eine Forststraße, bis man auf den Wanderweg zum Schwarzensee trifft. Dort kann man entweder Richtung St. Wolfgang gehen und bei der nahegelegenen Jausenstation, dem Holzerbauer einkehren. Oder man geht weiter Richtung Schwarzenbach, wo ich dann in Aschau wieder meinen Ausgangspunkt erreichte.

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