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MATTHIAS NIEDERER

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WER BIN ICH, WO BIN ICH, WO KOMME ICH HER?

Mein Name ist Matthias Niederer, ich bin Jahrgang 1973 und … gebürtiger Niederbayer aus Simbach bei Landau im Landkreis Dingolfing-Landau.

Seit Sommer 2017 lebe und arbeite ich in Oberösterreich. Anfangs im Innviertel, im Bezirk Ried im Innkreis als technischer Vertriebsmitarbeiter im Außendienst tätig, wechselte ich 2018 als technischer Kundenbetreuer im Innendienst zu einem namhaften, großen Unternehmen nach Wels und lebte seither in Grieskirchen.

So manch interessante und liebenswerte Menschen habe ich in dieser Zeit kennen und schätzen gelernt, von denen so manche(r) ihren speziellen Anteil daran hatte, dass ich meinen richtigen Weg finden konnte.

Die Liebe war es dann, die mich ins Salzkammergut, nach Bad Ischl führte und so bin ich seit Sommer 2021 stolzer Ischler und hier mittlerweile auch sehr glücklich verheiratet und so richtig DAHEIM.

Mit keinen eigenen Kindern gesegnet, brachte meine Frau ihre beiden lieben Töchter mit in die Ehe, wobei uns die Ältere der beiden zwischenzeitlich zu, wenn auch jungen, Großeltern machte.

So bin ich privat nun dort angelangt, wo ich immer sein wollte. Umgeben von lieben Menschen, inmitten einer kompletten Familie mit Allem, was dazu gehört, in einem Ort, wo es seinerzeit schon dem Kaiserpaar am besten gefallen hatte.

MEIN WEG ZUR BERUFSFOTOGRAFIE

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Manchmal dauert es etwas länger, bis man den Platz findet, wo man wirklich hingehört und auf den Menschen trifft, der für einen das Ziel einer langen Reise im Leben darstellt.

Mit so manchen Dingen im Leben ist es wohl so, dass es seine Zeit dauert, bis es einem richtig vorkommt. So oder gerade auch im Beruflichen.

Als gelernter Einzelhandelskaufmann, Handelsfachwirt und stattlich geprüfter Landwirt, war ich in den zurückliegenden Jahrzehnten sowohl als Landwirt auf dem elterlichen Hof, hauptsächlich aber im Vertrieb und Service in der Landtechnikbranche bei einigen namhaften Unternehmen tätig und hätte sicher, gerade auch bei meinem letzten Arbeitgeber, eine ansprechende Karriere machen können.

Doch habe ich einen anderen Weg eingeschlagen.

Viele Menschen überlegen sich gerade in Zeiten wie diesen, die uns in den vergangenen Jahren oft eines Besseren belehrt haben und dies sicherlich auch noch weiter tun werden, ihre Leidenschaft zum Beruf und sich selbständig zu machen.

Die Gründe dafür sind sicher unterschiedlich, oft spielt hier aber auch das Bauchgefühl eine große Rolle.

So wuchs auch in mir, nach 30 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit, der Wunsch heran, mich doch noch auf andere Art und Weise verwirklichen zu wollen. Zu verwirklichen in dem ich das tue, wofür mein Herz schon von Kindesbeinen an leidenschaftlich schlug.

Nicht zuletzt, um damit natürlich auch meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Eine sicherlich nicht unbedingt einfache, aber auf jeden Fall gut überlegte Entscheidung war es, meine bisherige berufliche Vergangenheit an den Nagel zu hängen und mich als Berufsfotograf mit dem Schwerpunkt Natur-, Landschaftsfotografie selbständig zu machen.

Und ehrlich gesagt: Wo ginge das besser, als gerade hier im wunderschönen Salzkammergut, wo alles in einer Region beisammen ist, was man sich an schönen Orten und Plätzen in einem Land vorstellen kann?

Bergwandern, Fahrradfahren und weitere Hobbys, die ich gerade jetzt, seit ich in Österreich lebe, viel intensiver wahrnehmen kann, als es in den zurückliegenden Jahrzehnzten der Fall war, kamen meiner Entscheidung über einer beruflichen Neuausrichtung zudem sehr entgegen.

FOTOGRAFIE ALS LEIDENSCHAFT, MIT DER LIEBE ZUR NATUR UND SCHÖNEN DINGEN

Aus der Landwirtschaft stammend, hatte ich seit jeher immer schon einen besonderen Bezug zur Natur und allem, was damit zu tun hat. Ein Hochgenuss war es immer schon, mich von Flora, Fauna und Habitat beeindrucken zu lassen. Auch deshalb, weil ich mir, wo es ging, immer viel Zeit genommen habe, die Eindrücke gebührend auf mich wirken zu lassen.

Diese Eindrücke fotografisch festzuhalten, um mir, aber auch anderen Menschen nachhaltig damit Freude zu bereiten, war somit bereits in jungen Jahren meine Passion.

Dabei konnte ich meinen Blick für´s Motiv im Laufe der Zeit immer weiter schärfen und die Art optimieren, Bilder so zu gestalten, damit sie Gefühle in einem wecken und sie beim Betrachter eine Geschichte im Kopf erzählen, wenn er mit seinen Augen auf Reisen geht.

Für mich war die Entscheidung, nicht einfach nur so Berufsfotograf zu werden, aber auch einhergehend mit der Überzeugung, meinen Kunden eine fundierte Ausbildung im Bereich digitale Fotografie und der Bildbearbeitung vorweisen zu können und mich eben nicht nur auf meine autodidaktischen Fähigkeiten verlassen zu wollen.

So habe ich an der LIK Akademie für Foto und Design in Linz ein jeweils zweisemestriges Diplomstudium in digitaler Fotografie und Fotodesign absolviert und die jeweiligen Studiengänge mit Diplom im Frühsommer letzten Jahres abgeschlossen.

Eine Erweiterung der Qualifikationen durch das Bestreiten der Meisterklasse Fotografie und eine mögliche Personenzertifizierung habe ich für die Zukunft noch im Auge.

LEIDENSCHAFT FOTOGRAFIE UND DIE TECHNIK IM WANDEL DER ZEIT

Es war in den ausgehenden 70er Jahren, als ich mit der kleinen KODAK INSTAMATIK Kleinbildkamera meiner Eltern meine ersten eigenen Fotos machen durfte. Damals als kleiner Bub, war ich ganz begeistert, wenn der Fotoapparat auf einen Ausflug mitgenommen wurde oder oft einfach nur diverse Szenen auf unserem Bauernhof festgehalten wurden.

So gedieh damals, als ca. Fünfjähriger, wohl schon das große Interesse, die verschiedensten Motive für die Nachwelt auf einem Kleinbildfilm festhalten zu wollen.

Was waren das noch für Zeiten!

Viel hat sich seither getan.

Man wuchs heran, wurde erwachsen und fand sich am Übergang zum Digitalzeitalter wieder. So änderte sich auch die Kameratechnik stetig. Von der ersten Kompaktkamera, einer MINOLTA RIVAZOOM 140 EX mit Autofokus und Zoomfunktion, sowie zwischenzeitlichen, ersten Erfahrungen mit einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 3000) über die erste kleine Digitalkamera, einer Polaroid PDC 5055 mit einem wahrlich winzigen Display, hin zur modernen Technik der aufkommenden Bridgekameras. Diese hatten bereits leistungsstärkere Bildsensoren und kombinierte Zoomobjektive mit sowohl optischen als auch digitalen Zoom, wodurch man in andere Dimensionen der Brennweite entführt wurde, die man bis dahin von kompakten Kameras nicht kannte. Hier begleitete mich lange eine Sony Cybershot HX400V.

Letztendlich bin ich nun in professionellen Gefilden der Kameratechnik gelandet und nutze seit geraumer Zeit mit der Nikon D850 eine digitale Spiegelreflexkamera als Hauptkamera.

Ausgestattet mit den entsprechenden Wechselobjektiven, von Weitwinkel und Makro über ein Standardzoomobjektiv hin zu einem Supertele mit bis zu 600 mm Brennweite, kann ich mit dieser Kamera alles abdecken, was für meine Einsatzgebiete in Frage kommt. Die 850er kommt mir dabei in ihrer Art als Vollformatkamera, gerade bei Landschafts-, aber auch bei Makro- und Objektaufnahmen, sehr entgegen.

Für die jeweiligen Aufnahmesituationen nutze ich zudem einen Makroschlitten mit Balg, um kleine Dinge ganz groß machen zu können und einen Panoramakopf zur Einstellung der Kamera auf den Nodalpunkt, um großformatige Landschaftspanoramen ohne Parallaxe-Fehler erzeugen zu können.

Für etwas ausgefallenere Aufnahmen nutze ich zudem einen 90 mm Lensball, der gerade in der Natur Motive noch außergewöhnlicher erscheinen lässt, wenn man sie in eine Kugel packt und auf den Kopf stellt.

In der Landschaftsfotografie eigentlich nicht weg zu denken, ist der Einsatz von Filtern. Angefangen von verstellbaren Polarisationsfiltern, die zum Standard gehören, über Grauverlaufsfilter, für den Lichtausgleich Himmel/Erde, hin zu diversen ND-Filtern in unterschiedlichen Stufen. Letztere sind gerade bei Langzeitbelichtungen unentbehrlich.

Da es hier bereits unzählige Möglichkeiten und Anbieter für Filtersysteme gibt, versuche ich für mich stets das Passende einzusetzen oder Neues zu finden, um die Qualität der Bilder bereits bei der Aufnahme auf ein hohes Niveau zu bringen, das kaum einer Nachbearbeitung bedarf.

WIESO "NOCH" EINE SPIEGELREFLEXKAMERA?

Deshalb, weil ich für mich der Überzeugung bin, dass gerade im Bereich Natur- und Landschaftsfotografie mit Spiegel die besten Ergebnisse zu erzielen sind.

In manchen Bereichen mag das wohl anders sein. Auch ist das für den ein oder anderen Berufskollegen und Hobbyfotografen eine "Alte Welt". Eine Diskussion, die man sicherlich kontrovers führen kann, an der ich mich allerdings nicht beteilige.

Es gibt viele Meinungen zur Technik, aber letztlich entscheidet das Ergebnis und DAS muss passen! Der Weg dorthin mag vielfältig sein und jeder Fotograf geht seinen eigenen. So auch ich.

ABER ... Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

Um möglichst flexibel sein, allen Bedingungen Rechnung tragen zu können und dem Kunden eine große Bandbreite an hochwertigen Ergebnissen liefern zu können, habe auch ich bereits seit einiger Zeit mit der Sony RX10 Mark IV eine professionelle Systemkamera zur Hand, mit der ich bereits seit einiger Zeit auf Bilderfang gehe und die, speziell wenn´s mal pressiert, ihre Vorteile hat, aber auch bei Makroaufnahmen aus der Hand sehr gute Ergebnisse erziehlt.

Was die Zukunft noch bringt ... da lasse ich mich überraschen.

MEINE "WERKSTATT" IN BAD ISCHL

Im April 2022 habe ich ein Büro im Technologiezentrum Inneres Salzkammergut im Ischler Ortsteil Sulzbach bezogen, wo ich nunmehr meine "Werkstatt" eingerichtet habe.

Hier werden alle Projekte geplant, sowie das Bildmaterial ausgewertet und aufbereitet. Darüber hinaus mache ich hier Produkt- und Objektaufnahmen unter Einsatz eines groß dimensionierten Aufnahmetisches und eines Lichtkoffers.

Egal, ob statisch für Anzeigen oder zum Beispiel auch Bedieungsanleitungen, ob Sequenzen oder emotionale Aufnahmen für Plakate oder Wandbilder ... die verschiedensten Dinge können so von mir in Szene gesetzt werden. Nicht zuletzt können auch größere Objekte durch den Einsatz eines Hintergrundsystems mit Beleuchtungs- und Blitztechnik ins rechte Licht gerückt und abgelichtet werden.

Last, but not least erzeuge ich hier selbst Ausdrucke bis DIN A3+ (randlos) mit einem professionellen Canon Fotodrucker, auf Fotopapier oder verschiedenen FineArt Druckpapieren.

Eine entsprechende Rahmung gehört selbstverständlich ebenso zu meinem Service, wie die eigenen Anfertigung angepasster Passepartouts, um einem Bild einen noch stärkeren Ausdruck zu verleihen.

Für die Anfertigung aller weiteren Ausdrucke auf diversen Druckmedien wie z.B. Leinwand, Acryl, Glas, Alu-Dibond, uws. arbeite ich mit einem etablierten, hochspezialisierten Druckunternehmen zusammen, um stets die bestmögliche Qualität für meine Kunden liefern zu können.

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“Es gibt keine richtige Art, die Natur zu sehen. Es gibt hundert.”
Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890 – 1935
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„Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinaufgehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen.“
 
Hubert von Goisern
 
 
 
 
 
 

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